200 Jahre Robert Schumann: In Erinnerung an eine sagenumwobene Geschichte

Geschrieben am 8. Juni 2010 in Allgemein

Der Komponist Robert Schumann wäre heute 200 Jahre alt geworden – ein Grund, ihm diesen Beitrag zu widmen. Ein weiterer Grund ist, dass es dem Kölner Professor Dr. Dr. Uwe Henrik Peters gelungen ist, das Jahrhunderte alte Rätsel um Schumanns Tod zu lösen. Die gemeinhin bekannte Geschichte, Robert Schumann wäre geisteskrank geworden, nach ENDEnich in die Anstalt eingeliefert worden und dort habe sich sein Zustand nicht gebessert, stimmt nicht – Peters räumt in “Gefangen im Irrenhaus – Robert Schumann” mit Gerüchten auf und belegt, wie es wirklich war.

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Stimmt die Rhetorik, stimmt auch die Stimme

Geschrieben am 21. April 2010 in Allgemein

Ich habe eine Frage an Sie, liebe Leser: Sind Sie stimmig? Also … stimmt Ihre Rhetorik – verbal und nonverbal – so, dass Sie mit Ihrer Stimme den gewünschten Auftritt hinlegen können? Das habe ich mich bei mir gefragt, als ich ein Probekapitel aus “Gefangen im Irrenhaus – Robert Schumann” von Uwe Henrik Peters in den Händen hielt. Soweit finde ich das stimmig: Wenn alle dafür nötigen Körperteile gut zusammenspielen, stimmt auch die Stimme als Teil der gesamten StimmRhetorik.

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Rhetorikpreis für Fußballer van Bommel

Geschrieben am 8. April 2010 in Allgemein

Wie unter anderem in der Berliner Morgenpost zu lesen war, wurde Mark van Bommel, der holländische Captain vom FC Bayern München, mit dem Sprachpreis 2010 ausgezeichnet. Dieser Rhetorikpreis wird alljährlich von der “Vrijen Universiteit Amsterdam” verliehen. Dieses Jahr wurde van Bommel aufgrund seiner deutlichen Aussprache geehrt, wofür die Sprechgewohnheiten von 26 holländischen Nationalspielern untersucht wurden. Pro Spieler hat man drei TV-Interviews analysiert; vom Gewinner unter anderem dieses:

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Autor: Dr. Anna Martini | Keine Kommentare | Beitrag kommentieren

Gregor Gysi über die Rhetorik in der politischen Welt

Geschrieben am 17. März 2010 in Allgemein

Die 7. LiMA (Linke Medienakademie), die alljährlich stattfindet und sich mit Medien, Politik und Rhetorik auseinandersetzt, ist gerade in vollem Gange. eröffnet wurde sie mit einer Rede von Dr. Gregor Gysi, der über die Rhetorik im Allgemeinen und die Rhetorik in der politischen Landschaft im Besonderen sprach. Eine Transkription der Originalrede aus dem Jahre 2009 hat die Welt abgedruckt.

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100. Weltfrauentag – weibliche Rhetorik in der Geschichte

Geschrieben am 12. März 2010 in Allgemein

Am 08. März jährte sich der Frauentag zum 100. Mal – und ausgerechnet die Mutter aller Feministinnen, Alice Schwarzer, schlägt vor, diesen Tag, der meines Erachtens auch an die Frauenbewegung erinnern soll, abzuschaffen, wie die Welt schön kurz zusammenfasst. Für mich ist der Frauentag Anlass gewesen, über die weibliche Rhetorik in der Geschichte nachzudenken, zu recherchieren und Ihnen diese Gedanken und Ergebnisse vorzustellen.

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“Wort halten” mit Erfolgsgarantie – auf Worte müssen Taten folgen!

Geschrieben am 8. März 2010 in Allgemein

Politiker, die rhetorisch geschickt sind, gewinnen souverän und überzeugend eine Wahl. Es fällt ihnen deutlich leichter, Wählerstimmen zu gewinnen, als Politikern, die stimmrhetorisch weniger souverän auftreten. Doch auf Worte müssen auch Taten folgen. Mit dem “Wort halten” ist das in der Politik so eine Sache.

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Obama & Clinton: Schweigender Präsident, souveräne Außenministerin

Geschrieben am 19. Februar 2010 in Allgemein

Afghanistan, Teheran, Finanz- und Bankenkrise, Gesundheits- und Umweltpolitik: Alles Themen, in denen der amerikanische Präsident Barack Obama mitreden muss, und teilweise Themen, in denen auch Außenministerin Hillary Clinton ein Wörtchen mitzureden hat. Der einstige Rhetoriker Obama allerdings schweigt beharrlich, während sich Clinton äußerst souverän präsentiert – weg von der Kriegsrhetorik, hin zu Äußerungen, die zeigen: Es ginge auch ohne Krieg.

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Ein Käfig voller Narren: Faschings-Rhetorik in verschiedenen Städten

Geschrieben am 11. Februar 2010 in Allgemein

Während sich die Abendzeitung in einem stichelnden Artikel fragt, ob der Karneval in Berlin oder Köln stattfindet und damit auf das Steuersenkungsdesaster der Bundesregierung anspielt, beschäftigt sich dieser Artikel mit der Rhetorik der fünften Jahreszeit: Wenn Düsseldorf, Köln und Mainz Karneval und Fasching feiern, herrscht auch rhetorisch Ausnahmebetrieb. Verbal-Akrobatik in einer ausgeflippten Jahreszeit: Wo liegen die Unterschiede in diesen Städten?

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Politisches Urgestein mit großer, aber wechselhafter Rhetorik: Abschied von Lafontaine

Geschrieben am 2. Februar 2010 in Allgemein

Oskar Lafontaine: Eines der großen Gesichter der deutschen Politik verabschiedet sich. Früher SPD-Karriere und als es dort nicht mehr so recht klappen sollte – man denke nur an die Schröder-Lafontaine-Ära – Linken-Partei-Karriere. War er nicht zum Schluss das Gesicht der Linken? Und stahl er Gysi nicht ein wenig die Show? Auf jeden Fall hat er angekündigt, dass er sich aus gesundheitlichen Gründen aus der Politik zurückziehen wird. Mal sehen, ob die Gesundheit beziehungsweise die Krankheit Oskar Lafontaine und somit seinen Rückzug dominiert. Fakt ist: Mit Lafontaine verschwindet ein politisches Urgestein von der Bildfläche, welches sich nicht nur in entsprechenden Situationen neu erfunden hat, sondern dem es in seiner verbalen und nonverbalen Rhetorik immer wieder gelang, den richtigen Ton zu finden, mit der richtigen Geste das richtige Zeichen zu setzen. Kurz: Selbstbewusst, aber nie mit dem Kopf durch die Wand. Eigen, aber nie störrisch; eher sehr diplomatisch:

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Was Obama kann – kann Merkel schon lange

Geschrieben am 21. Januar 2010 in Allgemein

Auch wenn sich das Interesse zurzeit mehr auf die Wahlschlappen der Demokraten richtet, es bleibt wie es ist:

Die Mächtigen unserer Zeit – Obama und Merkel. Beide haben sich in ihrer Rhetorik gewandelt: Obama einst im heroischen “Yes, we can”-Stil, heute unsicher und ratlos, Merkel einst rhetorisch schwach und in sich eingemauert, heute stilsicher und stark auftretend. Konkrete Anlässe zeigen immer wieder, wie sich das Auftreten beider in kürzester Zeit geändert hat: Bei Obama sind es die Themen Banken, Krankenversicherung oder das missglückte Flugzeugattentat. Hier reagierte er sehr betroffen, zeigte wenig Präsenz, hatte keine starke Meinung und keinen griffigen Slogan parat – was wohl verständlich ist, wollte er doch vor einem Jahr noch gerade solche “Attentäter retten” – doch in unsicheren Zeiten erwartet das Volk einen charismatischen Präsidenten, zu dem es aufschauen kann. Für diese schwache Präsenz wurde Obama mit Verrissen in der Presse bestraft. Angela Merkel hingegen tritt schweren Herausforderungen souverän gegenüber, positioniert sich selbst mittels ausgefeilter Rhetorik und sehr bewusster Körpersprache. Man denke hier nur an den Besuch von Lichtensteins Finanzminister Hasler während des Steuerskandals 2008; Wikipedia erklärt den Fall noch mal. Merkel machte da kein schönes, kein freundliches Gesicht. Es war das Gesicht der “steinernen Lady”. Auch ihre Körperhaltung war klar und bestimmt. Merkel steht einfach ihre Frau – in schwierigen Situationen und das auch bei schwierigen Interviewpartnern.

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