Merkel vorm US-Kongress: Rhetorik geschickt einsetzen
Geschrieben am 6. November 2009 in Allgemein
Angela Merkel (CDU) hatte die große Aufgabe, sich vor den US-Kongress zu stellen und eine Rede zu halten. Vor ihr hat nur Adenauer die Gelegenheit gehabt, vor dem Kongress zu reden – 1957, als Westdeutschland gerade der Nato beigetreten war. Auf heute.de gibt es einen Artikel, der vor ihrer Rede geschrieben wurde – mit allen Erwartungen und Spekulationen um die Rede Merkels. Nach der Rede äußert sich heute.de auch; mit einem Foto, aufgenommen aus der Froschperspektive: Das impliziert nicht gerade positive Gedanken. Fotos aus dieser Sicht aufgenommen meinen es nicht gut mit dem „Motiv“, in diesem Fall unserer Kanzlerin.
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Aktuelle Sprechtechnik im Business: Ihre Stimme ist Ihre Stärke
Geschrieben am 28. Oktober 2009 in Allgemein
Eine starke StimmRhetorik ist Ihnen ein Instrument, Ihre Stärke positiv auszudrücken und Schwächen zu stärken. Zwar kann jeder gesunde Mensch sprechen, allerdings besteht noch ein Unterschied, ob Sie einfach reden oder Ihre StimmRhetorik mit Sprechtechniken trainieren. „Sprechtechnik im Business“ ermöglicht es Ihnen, sich selbst und Ihre Aussagen wirkungsvoll darzubieten. Ich werde dazu demnächst zwei Seminare abhalten – „Sprechtechnik im Business I und II“. Zur Einstimmung dazu nun an dieser Stelle schon einige Gedanken.
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Rhetorische „no goes“ in der Öffentlichkeit
Geschrieben am 23. Oktober 2009 in Allgemein
Um sich mehr oder minder geschickt in der Öffentlichkeit zu positionieren, verwenden viele große Persönlichkeiten einen Vergleich, der oft für Aufsehen sorgt – genau das, was die Redner damit bezwecken. Dazu gehören Unterstellungen und Vergleiche, die mit dem Dritten Reich zusammenhängen – ein äußerst sensibles Thema! Die Geschichte ist voll mit Personen, die sich sowas getraut haben.
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Friedensnobelpreis für Obama: Der Rhetorik müssen Taten folgen
Geschrieben am 13. Oktober 2009 in Allgemein
Vergangene Woche ging es durch die Medien wie ein Fegefeuer: Barack Obama hat den Friedensnobelpreis erhalten. Was hierzulande größtenteils auf Begeisterung – zumindest am vergangenen Freitag – stößt, ruft die Kritiker in Amerika aufs Parkett. Die “Zeit” gab eine Zusammenfassung der verbalen Ohrfeigen für den Präsidenten:
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Abgestufte Rhetorik: Obama in eleganter Zurückhaltung
Geschrieben am 6. Oktober 2009 in Allgemein
Der G-20-Gipfel in Pittsburgh soll dazu führen, die Wirtschaftskrise gemeinsam zu bekämpfen – mit über einer zusätzlichen Billion US-Dollar. Spitzen-Politiker und damit -Rhetoriker gaben sich in Pittsburgh die Klinke in die Hand und Obama übte sich in eleganter Zurückhaltung. Gordon Brown wandte sich als britischer Premierminister und Gastgeber gleich rhetorisch wertvoll an sein Publikum: “Dies ist der Tag, an dem die Welt zusammengekommen ist, um die Rezession zurückzuschlagen.” Wir werden sehen. Aber sehen wir erst mal, welchen Ton die Vertreter der G-20-Staaten angeschlagen haben …
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… und nach der Wahl
Geschrieben am 6. Oktober 2009 in Allgemein
Die CDU und die FDP lachen miteinander, die Grüne hat ebenfalls Grund, sich zu freuen, die “Abräumer” des Abends waren wohl die FDP und die Linke – aber die SPD … Sie fährt heftige Verluste ein. So heftig, dass den beiden Rednern, Kanzler-Kandidat Frank-Walter Steinmeier und SPD-Vorsitzender Franz Müntefering, diese heftige Enttäuschung regelrecht ins Gesicht geschrieben steht. Fassungslosigkeit und Niedergeschlagenheit machen sich in der gesamten Rhetorik beider sichtbar. Während aber Steinmeier seine Bitterkeit nicht zu verbergen versucht, will Müntefering noch mal lospowern. Ein Versuch …
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Gerhard Schröder mischt mit: Phoenix aus der Asche oder SPD eingeäschert?
Geschrieben am 24. September 2009 in Allgemein
Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) ist aus der Versenkung getreten – und direkt in den Wahlkampf. “The Man”, “der Kerl”, “der Macho-Kanzler” – vier Jahre nach seinem politischen Ende eilt er seiner Partei zur Hilfe; wie Phoenix aus der Asche oder ist die SPD schon eingeäschert? Mit seiner ihm scheinbar angeborenen – eher durch hartes Coaching antrainierten – Dynamik läuft er auf dem Catwalk der Politik – na ja, erst mal in der Neandertalhalle in Mettmann bei Düsseldorf. Schröder zieht die Medien an, er ist Charismatiker, hat seine Körpersprache und seine StimmRhetorik fest im Griff, setzt sie bewusst ein. Hilft das der SPD jetzt noch im Wahlkampf?
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TV-Duell: Rhetorische Katastrophe
Geschrieben am 16. September 2009 in Allgemein
Sonntagabend, ein gemütlicher Platz auf der Couch und die Flimmerkiste läuft. Neben mir ein Block und ein Stift – ich will mir das TV-Duell zwischen Merkel (CDU) und Steinmeier (SPD) zu Gemüte führen und Auffälligkeiten notieren. Es ist Wahlkampfzeit; und zwar in seiner Endphase – schon in gut zwei Wochen bekommt Deutschland einen neuen oder alten Kanzler. Ich erwarte das Beste von beiden Seiten. Bin gespannt, wer punkten wird. Politiker sollten – wie Führungskräfte, was sie in gewisser Hinsicht sind – rhetorisch überzeugen; und zwar in ihrer kompletten Rhetorik: Stimme, Sprache, Körpersprache – na ja, unter uns gesagt: Auch der Inhalt ist mir natürlich wichtig. Kaum hat es angefangen, stellt sich bei mir Ernüchterung ein: Was mir hier geboten wird, ist wahrlich kein rhetorischer Quatensprung. Nicht mal annähernd. Um ehrlich zu sein, ist das eine rhetorische Katastrophe!
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Small Talk: Kurze, aber effektive Plauderei
Geschrieben am 14. September 2009 in Allgemein
Ich war vor kurzem auf einer dieser derzeit zahlreich stattfindenden Networking-Treffen; wichtige Sache, um neue Geschäftskontakte zu knüpfen. Um zu beobachten, hielt ich mich anfangs etwas im Hintergrund: Ziel der Veranstaltung war, wildfremde Menschen miteinander bekannt werden zu lassen. Da hinten: Ein Mann, der es krampfhaft versucht, via Small Talk mit anderen ins Gespräch zu kommen. Und dort: Eine, die bemüht lächelt, als sie angesprochen wird. Weiter hinten eine Trupp lachender Menschen, die ihre Visitenkarten schwenken. Der Trupp löst sich auf, einer der Menschen bleibt in meinem Auge. Er flaniert von Tisch zu Tisch und schafft es, sich bei jedem lächelnd interessant zu machen. Nur kurz bleibt er bei den jeweiligen Menschen, um dann entspannt weiterzuschauen.
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Stimme als Persönlichkeits-Spiegel
Geschrieben am 3. September 2009 in Allgemein
Sie kennen es: Sie sind nervös und Ihre Stimme erhöht sich unnatürlich. Sie sind entspannt und können reden, womit Sie überzeugen. Sie sind freudig erregt und stolpern selbst über Ihre Worte. Sie sehen: Ihre Stimme spiegelt Ihre Persönlichkeit und Befindlichkeit wider. Es schließt sich der Kreis: Durch den Klang der Stimme ziehen die Zuhörer Rückschlüsse auf die Persönlichkeit des Redners und treten in zwischenmenschliche Interaktion, etwa mit Beachtung, Ignoranz, Lob oder Kritik. Daraus bildet der Redner neue Persönlichkeitsmerkmale aus, wie beispielsweise die Fähigkeit, sich durchzusetzen, Schüchternheit, optimistisches oder pessimistisches Denken. Diese Persönlichkeitsmerkmale zeigen sich wieder in der Stimme.
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